Auch wenn sie nur kurz bei uns sind zum Brüten, sind sie kaum wegzudenken aus dem urbanen Sommer. Als Frühlingsboten kommen sie meistens spät im April an aus Äquatorial- und Südafrika, wo sie bis zu 10.000 km zurück liegen können.
Die geselligen Tiere sind dann bei uns oft in Gruppen zu sehen, wie zum Beispiel während den Jagdspielen, die im Sommer oft am Abend stattfinden. Dabei werden Geschwindigkeiten von 40 bis 60 m/s erreicht, wenn sie sich gegenseitig bejagen, immer begleitet von ihren markanten Schreien.
Auch wenn nachgewiesen ist, dass sie manchmal mehrere Wochen am Stück fliegen, so sind sie vor allem zur Brutzeit oft sitzend in der Bruthöhle zum Paaren und Schlafen zu finden. Das Weibchen und das Männchen bebrüten die Eier abwechselnd und sind während dieser Zeit auch weniger in der Luft unterwegs. Nahrung suchen sie manchmal auch hängend an Mauern, jedoch jagen sie meistens in der Luft. Außer diesen wenigen Ausnahmen sind Mauersegler jedoch ständig in der Luft. Zum Schlafen können sie bis auf 3 km hochfliegen, wo sie dann einen Teil ihres Gehirns ausschalten, und umher segeln zum Rasten.
Tipp: Wer kurz vor Sonnenuntergang an einem sonnigen Sommertag in der Stadt unterwegs ist, sollte die Ohren offen halten da man Mauersegler meistens zuerst hört, bevor man sie sieht.