Hauptnahrung:
- Feldmäuse
- Spitzmäuse
- gelegentlich kleine Vögel
Jagdweise:
Aus dem Gleitflug oder von erhöhten Ansitzen
Extrem gutes Gehör – Beute wird oft nur nach Geräuschen geortet
Lautloser Flug – nahezu unhörbares Anpirschen
Wussten Sie?
Eine Schleiereule kann über Nacht mehrere Mäuse erbeuten – bei einer fünfköpfigen Eulenfamilie verschwinden so bis zu 100 Mäuse pro Woche!
Die Schleiereule (Tyto alba) ist ein hochspezialisierter Mäusejäger. In offenen und strukturreichen Landschaften – wie sie typisch für Luxemburgs Kulturlandschaft sind – jagt sie bevorzugt Feldmäuse, Spitzmäuse und andere Kleinsäuger. Dank ihres außergewöhnlich feinen Gehörs kann sie Beutetiere selbst bei völliger Dunkelheit oder unter dichter Vegetation punktgenau orten. Ihr nahezu lautloser Flug ermöglicht es ihr, sich lautlos anzuschleichen und Beute überraschend zu schlagen.
Besonders während der Jungenaufzucht hat die Schleiereule einen enormen Nahrungsbedarf. Für eine erfolgreiche Brut ist sie daher auf Lebensräume angewiesen, die reich an Kleinsäugern sind – also auf extensiv genutzte Wiesen, Feldraine, Brachen oder artenreiche Ackerränder.
Keine Gifte gegen Mäuse einsetzen
Rattengift trifft oft nicht nur Mäuse, sondern auch deren Fressfeinde. Wer Schleiereulen schützen will, verzichtet auf chemische Mittel zur Nager Bekämpfung.