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Effraie des clochers

Tyto alba

  • Couples nicheurs: 40 - 60
  • Statut: Fortement menacé
Chant :

Position

Dans le bâtiment

Emplacement

Bord de village

Dimensions extérieures

Grand (à partir de 60 cm)

Période de nidification :

jan fév mar avr mai jui jui aoû sep oct nov déc
  • En quartiers d'hiver hors du Luxembourg
  • Présence au Luxembourg
  • Période de reproduction

Informations sur l'espèce

Der Gartenrotschwanz ist ein farbenprächtiger und zugleich anspruchsvoller Gartenvogel, der als typischer Vertreter halboffener Kulturlandschaften gilt. Das Männchen fällt durch seine orangerote Brust, den rostroten Schwanz, die weiße Stirn und die schwarze Gesichtszeichnung auf, während das Weibchen in schlichteren Braun- und Beigetönen gefärbt ist, aber ebenfalls den charakteristischen roten Schwanz trägt.

Longueur du corps

33 – 35 cm

Envergure

85 – 93 cm

Poids

290 – 460 g

Espérance de vie

10-15 Jahre
Erkennungsmerkmale
  • Herzförmiger, weißer Gesichtsschleier
  • Dunkle Knopfaugen
  • Hell gefärbte Unterseite (weiß bis gelblich)
  • Schlanker Körperbau, völlig geräuschloser Flug

Schon gesehen?

Vielleicht wohnt sie auf Ihrem Dachboden – Schleiereulen brüten gerne in Kirchtürmen, Scheunen und alten Gebäuden!

Nahrung

Hauptnahrung:

  • Feldmäuse
  • Spitzmäuse
  • gelegentlich kleine Vögel

Jagdweise:

Aus dem Gleitflug oder von erhöhten Ansitzen

Extrem gutes Gehör – Beute wird oft nur nach Geräuschen geortet

Lautloser Flug – nahezu unhörbares Anpirschen

Wussten Sie?

Eine Schleiereule kann über Nacht mehrere Mäuse erbeuten – bei einer fünfköpfigen Eulenfamilie verschwinden so bis zu 100 Mäuse pro Woche!

Die Schleiereule (Tyto alba) ist ein hochspezialisierter Mäusejäger. In offenen und strukturreichen Landschaften – wie sie typisch für Luxemburgs Kulturlandschaft sind – jagt sie bevorzugt Feldmäuse, Spitzmäuse und andere Kleinsäuger. Dank ihres außergewöhnlich feinen Gehörs kann sie Beutetiere selbst bei völliger Dunkelheit oder unter dichter Vegetation punktgenau orten. Ihr nahezu lautloser Flug ermöglicht es ihr, sich lautlos anzuschleichen und Beute überraschend zu schlagen.

Besonders während der Jungenaufzucht hat die Schleiereule einen enormen Nahrungsbedarf. Für eine erfolgreiche Brut ist sie daher auf Lebensräume angewiesen, die reich an Kleinsäugern sind – also auf extensiv genutzte Wiesen, Feldraine, Brachen oder artenreiche Ackerränder.

Keine Gifte gegen Mäuse einsetzen

Rattengift trifft oft nicht nur Mäuse, sondern auch deren Fressfeinde. Wer Schleiereulen schützen will, verzichtet auf chemische Mittel zur Nager Bekämpfung.

Verhalten

Die Schleiereule ist ein echter Nachtvogel: Tagsüber bleibt sie gut versteckt – etwa in alten Scheunen, auf Dachböden oder in Baumhöhlen. Erst mit Einbruch der Dunkelheit wird sie aktiv und beginnt lautlos durch die Landschaft zu gleiten, immer auf der Suche nach Beute.

Sie lebt meist standorttreu und bildet treue Brutpaare. In der Nacht kann man sie oft an ihrem durchdringenden, schrillen Ruf erkennen – ein geheimnisvolles Geräusch, das vielen Menschen noch lange im Gedächtnis bleibt.

Wenn es im Winter in einem Gebiet nicht genug Mäuse gibt, zieht die Schleiereule manchmal weiter und sucht sich bessere Jagdreviere – oft viele Kilometer entfernt.

Tipp: Wer spät abends auf dem Land unterwegs ist und Glück hat, hört vielleicht den Ruf einer Schleiereule – oder sieht ihren lautlosen Schatten über die Felder gleiten.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung der Schleiereule beginnt meist im Frühjahr, kann sich aber bei guter Nahrungsverfügbarkeit bis in den Sommer hinein erstrecken. Entscheidend ist vor allem das Angebot an Kleinsäugern – insbesondere Feldmäusen. In sogenannten „Mäusejahren“ sind sogar zwei Bruten möglich.

Das Weibchen legt 4 bis 7 Eier, jeweils in Abständen von etwa zwei Tagen. Entsprechend schlüpfen die Jungvögel nicht gleichzeitig, sondern nacheinander – mit teils deutlichen Größenunterschieden im selben Gelege. Diese Strategie sichert das Überleben zumindest der kräftigsten Jungtiere bei knapper Nahrung.

In der ersten Lebensphase übernimmt das Weibchen die Brutpflege und schützt die Küken. Das Männchen versorgt die ganze Familie mit Nahrung. Nach rund 8 bis 10 Wochen verlassen die jungen Schleiereulen das Nest – zunächst noch unerfahren, aber bald eigenständig.

Gefährdung

In Luxemburg ist die Schleiereule stark gefährdet, vor allem durch den Verlust geeigneter Lebensräume und Brutplätze. Die Intensivierung der Landwirtschaft hat dazu geführt, dass strukturreiche Wiesen, Brachen und Feldraine – wichtige Jagdgebiete – zunehmend verschwinden. Gleichzeitig gehen mit der Sanierung oder dem Abriss alter Gebäude sowie durch das Verschließen oder Vergittern von Einflugöffnungen viele traditionelle Nistmöglichkeiten verloren. Auch der Einsatz von Rodentiziden in der Schädlingsbekämpfung wirkt sich negativ aus, da vergiftete Beutetiere die Schleiereulen indirekt töten können. Weltweit ist die Art zwar noch weit verbreitet und wird von der IUCN als nicht gefährdet eingestuft, doch auch in anderen Ländern Europas sind lokale Bestände rückläufig, insbesondere dort, wo Lebensräume zerstört oder Nahrungsquellen knapp werden.

Funfact

Es gibt zwei Farbvarianten der Schleiereule, die scheinbar zufällig in der Population verteilt sind und deren Funktion der Wissenschaft Rätsel aufgibt.

Que puis-je faire ?

Nistkästen anbringen oder unterstützen
Ein Schleiereulenkasten auf einem Dachboden, in einer Scheune oder im Kirchturm kann den entscheidenden Unterschied machen. Wer keinen eigenen Platz hat, kann lokale Projekte unterstützen.

Nichoir

Da Schleiereulen keine Nester bauen, sind sie auf Hohlräume in Gebäuden angewiesen – besonders alte Scheunen, Dachböden und Kirchtürme bieten geeignete Brutplätze. In vielen Regionen werden daher spezielle Nistkästen angeboten, um dieser geschützten Art zu helfen. Die Kästen sollten geräumig, zugluftgeschützt und möglichst störungsfrei gelegen sein. Ein ausreichend großes Einflugloch (mindestens 12 x 12 cm) und eine strukturierte, trittsichere Innenfläche helfen, die Jungen sicher aufzuziehen.

Emplacement

Innen an einer Gebäudewand, möglichst in einer ruhigen, dunklen Ecke (z. B. unter dem Dachstuhl).

Hauteur

Mindestens 3 bis 4 Meter über dem Boden.

Accès

Die Eule sollte über ein freies Einflugloch nach außen gelangen können (z. B. über ein geöffnetes Fenster, eine Luke oder ein extra geschaffenes Einflugloch).

Orientation

Das Einflugloch sollte nicht direkt in die Wetterrichtung (Westen) zeigen, um Zugluft und Regen zu vermeiden.

Sécurisation

Der Kasten muss stabil montiert sein und regelmäßig kontrolliert werden – idealerweise außerhalb der Brutzeit.

Téléchargements

Schleiereule Télécharger

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